AerOloid

Das AerOloid von Sabrina Moschütz

Ein leuchtendes, futuristisches Raumschiff, das leise durch die Luft schwebt. Das war die Vision zu Beginn des Projekts.

Herausgekommen ist ein fliegendes Oloid.

AerOloid - Seitenansicht

Die Besonderheit dieses relativ jungen Körpers ist, dass er faltenfrei, aus einer Fläche heraus, konstruierbar ist. Und genau diese Tatsache stellte sich als sehr geeignet für dieses Projekt heraus. Wenig Falten in der Außenhülle des Körpers, bedeuten auch weniger Luftwiderstand. Zudem passt das futuristische Aussehen optimal zum Thema.

Zur Konstruktion des Modells wurden leichte Materialien, größtenteils aus dem Drachenbau übernommen. Die Größe ergab sich aus dem logischen Zusammenhang, dass ein großes Volumen mehr Tragkraft hat.

Leichtbau war das Motto!

Mögliche Einsatzorte sollen Messen oder Festivals sein, das AerOloid wird mit Sicherheit Aufmerksamkeit erregen, faszinieren und verzaubern.

AerOloid

Das AerOloid setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

– Die weiße Außenhülle besteht aus speziellem Drachenbaustoff, Schikarex genannt.

– Ein Gerüst im Inneren (aus Glasfaserstangen) spannt die Außenhülle in die entsprechende Form; eine innenliegende, Helium gefüllte Folie, sorgt für Auftrieb.

– Eine Sichel aus Styropor sorgt nicht nur für einen Extra-Hingucker, sie ist auch dafür zuständig, dass die Motoren zur Steuerung zum Einen vertikal auf einer Achse liegen und zum Anderen am AerOloid befestigt werden können. In Anlehnung an die Struktur des Vogelknochens, ergaben sich die ornamentalen Aussparungen, in denen zudem die einzelnen technischem Komponenten untergebracht wurden (Empfänger, Akku, etc.)
Eine zusätzliche Gondel konnte somit eingespart werden. Denn: Jedes eingesparte Gramm ist Gold wert!

– Innenliegende LED’s können das Luftschiff am Abend erleuchten lassen und somit eine schöne Stimmung erzeugen.

Text und Fotos: Sabrina Moschütz